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Fische

Fische sind die ältesten fossil nachweisbaren Wirbeltiere. Erdgeschichtlich existieren sie bereits seit 320-400 Millionen Jahren. Heute sind nur noch zwei Klassen der echten Fische vorhanden: Knorpelfische (Haie und Rochen) und Knochenfische (alle anderen Fischarten). Die weitaus meisten Fische sind Knochenfische. Sie unterscheiden sich von den Knorpelfischen dadurch, dass sie über Kiemendeckel, Flossenstrahlen und ein stark verknöchertes Skelett, ein Schuppenkleid oder Knochenschilder verfügen.

Schlammspringer

Schlammspringer (Periophthalmus) besiedeln die Mangrovenwälder und das Brackwasser tropischer Küsten (außer Amerika). Während der Ebbe sind sie nahrungsaktiv. Ihre deutlich verdickten Brustflossen sind armartig und werden als "Gehwerkzeuge" benutzt, bei Flut sogar, um in Bäume zu klettern. Trotz der amphibischen Lebensweise zeigen die Kiemenatmung und die Flossen, dass sie zu den Fischen zu zählen sind.

Zebrabärbling

Zebrabärblinge (Danio rerio) sind Fische aus der Familie der karpfenartigen Fische (Cyprinidae). Beheimatet sind sie in den Zuflüssen des Ganges in Bengalen (Indien und Bangladesch) und Pakistan, wo sie in langsam fließenden oder stehenden Gewässern, wie zum Beispiel Reisfeldern, leben. Erwachsene Fische werden fünf bis sechs Zentimeter lang.

Seepferdchen

Seepferdchen (Hippocampi) gehören zu den Fischen. Sie fallen besonders durch ihr Äußeres auf, welches nur sehr wenig an einen Fisch erinnert. Seepferdchen leben weltweit in tropischen und gemäßigten Meeren. Die meisten Arten kommen in den gemäßigt temperierten Meeren um Südaustralien und Neuseeland vor. Es gibt aber auch Arten im Mittel- und im Schwarzen Meer sowie im Ärmelkanal.

Malawi Buntbarsch

Malawi Buntbarsche (Cichlidae) sind Buntbarsche, welche im Süßwasser des ostafrikanischen Malawi Sees leben. Die Evolution der Buntbarsche des Malawi Sees stellt heute ein Modell für eine relativ rasche Artenentwicklung dar.

Pfeilschwanzkrebs

Pfeilschwanzkrebse oder Molukkenkrebse (Limulidae) leben an den flachen Sandküsten tropischer Meere in Tiefen zwischen 10 und 40 Metern. Normalerweise leben sie auf dem Boden, können aber auch (mit der Bauchseite nach oben) schwimmen. Sie werden bis zu 60 cm lang und ernähren sich von Muscheln und anderen Weichtieren.

Einsiedlerkrebs

Der Gemeine Einsiedlerkrebs (Pagurus bernhardus oder Eupagurus bernhardus) kommt auf Weich- und Hartböden, in Prielen und Gezeitentümpeln in der Nord- und westlicher Ostsee, im Ärmelkanal, der europäischen Atlantikküste und an den Küsten des Mittelmeers vor. Er hat zwei Antennenpaare, das zweite davon sehr lang, ein Paar Scheren, die ungleich groß sind und zwei kräftige Laufbeine. Der Hinterkörper ist weichhäutig und wird zum Schutz in Schneckenhäusern verborgen.

Silberflossenblatt

Das Silberflossenblatt (Monodactylus argenteus) ist ein Fisch aus der Familie der Flossenblätter (Monodactylidae). Sie leben gesellig und bilden mit ihren Artgenossen große Schwärme. Sein natürliches Verbreitungsgebiet hat dieser Fisch in den Mangrovengürteln, die sich entlang der indopazifischen Küste entlangziehen. Er gehört damit zu den Fischen, die normalerweise im Brackwasser leben. Gelegentlich dringen sie jedoch auch in Flussmündungen ein und halten sich für eine kurze Zeit im Süßwasser auf.